Tour 2024


19.02 - 26.02. Pappenburg
26.02 – 04.03 Aurich
04.03 – 11.03 Emden
11.03 – 18.03 Buxtehude
18.03 – 25.03 Wismar

29.04 – 06.05 Kitzingen
06.05 – 13.05 Bad Kissingen
13.05 – 20.05 Würzburg
20.05 – 27.05 Cottbus
27.05 – 03.06 Nordhausen
03.06 – 10.06 Gotha


Frühlingstour 2024

1. Station: Papenburg (19. – 26.02.2024)


Ich bin das erste Mal in Papenburg gewesen, weil ich in Zukunft eine Ostfriesland-Tour spielen möchte. Wie immer bei einem Erstbesuch habe ich Kontakt mit einer örtlichen Gemeinde aufgenommen. In Papenburg angekommen wurde ich auch gleich herzlich in Empfang genommen. Papenburg selbst war für mich als Straßenmusiker eine echte Herausforderung, da es nicht wirklich eine zentrale Fußgängerzone gab. Also musste ich wieder einmal kreativ werden! Da Papenburg aus 3 Dörfern besteht und recht weitläufig verteilt ist, habe ich große Supermärkte gesucht und auch gefunden. Ich habe mich daraufhin bei den Marktleitern vorgestellt und bei 2 Märkten die Erlaubnis bekommen mich vor die Märkte zu setzen um Musik zu machen. „Halleluja!“. Da es sehr regnerisch war, konnte ich dies in dieser Woche leider nicht nutzen. Lediglich am Freitag konnte ich auf dem Wochenmarkt mal etwas länger am Stück spielen und hatte auch ein paar echt nette Gespräche. Gleich beim ersten Song, „Der Herr segne dich“, hatte mir jemand 5 € in den Hut gelegt. Er blieb bis das Lied beendet war und bat mich „um ein Lied das von Herzen kommt, und nicht so was Religiöses“ :-). Als ich ihm dann erklärte, dass es für mich kein religiöses Lied ist, sondern eines, das von Herzen kommt, war er sehr erstaunt und es entwickelte sich ein längeres Gespräch. Im Anschluss konnte ich ihn noch zum Gottesdienst einladen und habe für ihn betet.
Da die Gemeinde kurz vor dem Umzug in größere Räumlichkeiten stand, gab es eine Menge zu tun, und da es viel geregnet hat, habe ich kurzerhand einfach mit angepackt, denn auch dies ist eine Art im Reich Gottes zu dienen. Nachdem ich am Sonntag noch spontan das Lobpreisteam unterstützt hatte, ging es dann am Montag weiter nach Aurich.


Fazit: nicht das einfachste Pflaster aber mit guter Vorbereitung machbar.


2. Station: Aurich (26.02-4.03.2024)


Da ich wie gesagt eine Ostfriesland-Tour auf dem Herzen habe, lag es nahe Aurich mit auf den Schirm zu nehmen. Ich bin vor einigen Jahren schon mal in Aurich gewesen und wusste daher, dass zumindest die Fußgängerzone gut für mich geeignet ist. Da ich bei meinem letzten Besuch schlechte Erfahrung mit Unterkunft und Gemeindeanschluss gemacht hab, habe ich in den letzten Jahren einen Bogen um Aurich gemacht. Aber Gott hat mir aufs Herz gelegt, wieder nach Aurich zu kommen, und den Weg frei gemacht, sodass die Unterkunft und ein neuer guter Kontakt zu einer Ortsgemeinde in Gründung diesmal kein Problem waren. Ich habe mich herzlich aufgenommen gefühlt und dieses Gefühl von Herzlichkeit mit auf die Straße genommen. Wie immer hatte ich Einladungen der Gemeinde dabei, und konnte im Laufe der Woche auch immer wieder gute Gespräche mit den Einheimischen über „die Welt und Gott“ führen und ganz nebenbei Leute in die Gemeinde einladen, in der ich am Sonntag auch die Ehre hatte die Predigt zu halten. Diese könnt ihr als Audio auf meinem YouTube-Kanal anhören:

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 Kurzum, ich liebe es wie Gott immer wieder den Weg bereitet und zu sehen, dass sich sein Plan entfaltet. 



Fazit: Zukünftige Besuche werden kommen, einige Sachen sind schon angedacht und die Gemeinde hat richtig Bock sich zu bewegen ;-).




01.03. Station: Emden (4.03-11.03.2024)



Emden ist die Station in Ostfriesland, in der ich mit Abstand am häufigsten war. Über die letzten Jahre habe ich Kontakt mit den verschiedenen Gemeinden vor Ort aufgebaut, wodurch ich hier schon eine Art Team hatte, von dem vieles im Vorfeld organisiert und realisiert wurde. Eine dieser Personen, der Theo Janssen, hat im Anschluss einen Tourbericht für die Zeit in Emden verfasst, den ich für euch einmal übertragen habe, da ich ihn echt Original „mit Schreibmaschine geschrieben“ bekommen habe :-).



Theo du bist echt cool!



Und hier also der Gastbeitrag von Theo Janssen:





Gastbeitrag Emden



 Unterwegs mit dem Straßenmusiker und Bruder im Herrn Jesus, Martin Weiß aus Stralsund vom 

 4.03-10.03.2024 in Emden und Leer, von Theo Jansen:



Montag 4.03.

 Ankunft in Emden und Bezug des Appartements bei der Baptistengemeinde in Emden



Dienstag 5.03.

 10 Uhr Gebetstreffen in den Gemeinderäumlichkeiten vom Pier 29 mit einem Team aus 4 Emdener Gemeinden. Mit dabei: Martin, Erika, Christoph, Michael und Theo. Danach gings dann mit dem Team von 11 Uhr bis halb 2 zum Tagesaufenthalt für Obdachlose, Suchtkranke und anderweitig Benachteiligten in Emden. Martin wurde freundlich empfangen. Er hat aus seinem Leben mit und ohne Jesus erzählt und sein musikalisches Repertoire zum Besten gegeben. Im Laufe der Zeit fanden sich 30 Gäste ein, Gespräche entwickelten sich naturgemäß langsam. Nach einem gemeinsamen Mittagessen verabschiedeten wir uns und Martin wurde für eine Wiederholung wieder eingeladen.



Donnerstag 7.05

 10 bis 14 Uhr Christliche Begegnungsstätte „Klopf an“ in Leer.



 Im Gegensatz zum Gastspiel im Tagesaufenthalt Emden, in dem eine „weltliche“ Atmosphäre herrschte, spürten wir hier den Geist Gottes. Die Gäste hatten zwar die gleichen Probleme (Obdachlosigkeit, Drogenprobleme, oder auch psychische Erkrankungen) wie die Besucher des Tagesaufenthaltes in Emden, aber die Betreuer hier in Leer waren alle mit Jesus unterwegs. Dadurch erfuhren wir eine ruhigere und offenere Gesprächsatmosphäre und die Songs und zeugnishaften Äußerungen von Martin wurden von den ca. 20 Besuchern dankbar aufgenommen. Bei der anschließenden Bibelstunde beteiligten sich dann auch mehrere Stammgäste.

 Unser Dank geht an die Eigentümer des Hauses, Bruder Herbert und Team sowie Sabine und Hanno Gate von der Gemeinde am Mühlenweg in Leer, mit Joe Wittrock.

 Begleitet wurde Martin von Christof Voß, Conny Bless und Theo Janssen.





Freitag 8.03.

 Bei Radio „Rudi“ im Krankenhaus Emden war eine Veranstaltung von 17:00 – 18:30 im Andachtsraum vorgesehen, und zwar „life“ und als Aufzeichnung für spätere Sendungen. Am Vortag wurde der Termin abgesagt, weil die Krankenhausseelsorgerin den Raum für einen Todesfall benötigte. Der ehrenamtliche Leiter Thomas Trauernicht war sehr hilfsbereit und stellte eine Ersatzveranstaltung im August in Aussicht.



 Martin wurde spontan von Elke und Conny Bless eingeladen.





Samstag 9.03.

 Martin Weiß war in seiner eigentlichen Berufung als Straßenmusiker (und Straßenmissionar) in der Emdener City unterwegs und trotzte Temperaturen von unter 10 Grad. Wobei einige Sonnenstrahlen sein Herz erwärmten, besonders dann, wenn ein paar freundliche Gesichter zu sehen waren. Diesem Missionsauftrag kam Martin auch am Mittwoch und Freitag gerne nach.





Sonntag 10.03. 

 10 Uhr, Gottesdienst im Jesus-Zentrum Emden. Martin hatte den Predigtdienst übernommen und stellte seine kurze Zeugnispredigt unter das Wort aus Matth. 11,28-30: 

 „Kommt her zu mir , alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken. Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig, so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht“. 



 Martin erklärte anhand zweier Lebensabschnitte aus seinen zwanziger und dreißiger Jahren (er wird jetzt 40) die lebensentscheidenden Unterschiede: 10 Jahre ohne Gott und 10 Jahre mit Jesus!!! Gemeinsam konnten wir feststellen, dass gerade die beiden Termine am Dienstag (Tagesaufenthalt in Emden) und am Donnerstag (christliche Begegnungsstätte Leer) von unserem Herrn Jesus Christus terminiert und geführt wurden, denn deutlicher kann es nicht sein: Jesus macht den Unterschied!



 Hier ein Link zu eben dieser Predigt: 

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Abschluss

 Wir wollen Martin im Gebet begleiten, er ist in der nächsten Woche in Buxtehude und danach in Wismar. 



 Ich danke allen „Mitwirkenden“ und wünsche Gottes reichen Segen und Jesu Geleit an jedem neuen Tag, den der Herr uns schenkt.



 Danke dir Theo.



 Fazit: Auch wenn es viel Zeit, Mühe und Vorbereitung in Anspruch nimmt, lohnt es sich. Ich wünsche mir, dass sich im Laufe der Zeit, an jedem Ort ein Team aus verschiedenen Gemeinden mit einbringt, denn nur durch die tolle Unterstützung von Leuten, sind viele Einsätze erst möglich. Eure lokalen Kontakte öffnen Türen und führen mich auf Gottes Wegen.



4. Station: Buxtehude (11.03-18.03.2024)



 Nachdem ich letztes Jahr schon einmal in Buxtehude war, bin ich dieses Jahr wieder hier, um die Straße zu bespielen und mich weiter mit verschiedenen Gemeinden und Leuten zu connecten. Auch wenn meine Frau es nicht offen zugeben wollte, habe ich während unserer Telefonate gemerkt, dass es ihr sehr schlecht ging, und ich habe gemerkt, dass es mich beeinflusst, wenn es meiner Frau zu Hause nicht gut geht. Daher habe ich kurzerhand meine nächste Station in Wismar abgesagt und bin nach Hause gefahren.

Tour 2023

Frühjahrs Tour
Würzburg 20.02 – 27.02.2023 
Bad Kissingen 27.02 – 06.03.2023
Kitzingen 06.03 – 13.03.2023
Chemnitz 13.03 – 20.03.2023
Bautzen 20.03 – 27.03.2023
Cottbus 27.03 – 03.04.2023

Frühsommer Tour
 Wismar 08.05 – 15.05.2023
 Rotenburg 15.05 – 22.05.2023
 Emden 22.05 – 29.05.2023
 Buxtehude 29.05 – 05.06.2023

Sommer Tour
 Würzburg 26.06 – 03.07.2023
 Bad Kissingen 03.07 – 10.07.2023
 Kitzingen 10.07 – 17.07.2023
 Gotha 17.07 – 24.07.2023
 Gera 24.07 – 01.08.2023

Herbst Tour
 Rostock 11.09 – 18.09.2023
 Emden 18.09 – 25.09.2023
 Wismar 25.09 – 02.10.2023
 Zeven 02.10 – 09.10.2023


Tour Bericht


Ich bin im letzten Jahr insgesamt 19 Wochen unterwegs gewesen (verteilt auf 4 Touren). Hierbei habe ich 14 verschiedene Städte besucht, 5 davon gleich doppelt. Hierbei hatte ich die Ehre sechs Mal zu predigen und meinen Dienst in zwanzig verschiedenen Gemeinden vorzustellen, um für Unterstützung im nächsten Jahr zu werben, aber dazu später mehr.

Da bestimmte Sachen ständig passieren, wenn ich auf der Straße unterwegs bin (z.B. gute Gespräche, Gebet für andere, Zeugnis geben, oder Leute einladen), werde ich nicht jede einzelne Begebenheit wiedergeben, sondern mich auf die Highlights und das große Ganze beschränken. Nehmt mir das nicht übel, aber sonst würde der Tourbericht 50 Seiten lang werden ;)

Aber jetzt.


Frühlingstour


Am Anfang des Jahres hatte ich im Gebet den Eindruck, dass ich vermehrt in den Osten Deutschlands gehen soll. Also habe ich genau das getan und gleich auf der ersten Tour neben Würzburg, Kitzingen, und Bad Kissingen auch Chemnitz, Bautzen, und Cottbus mit auf den Plan genommen.


Würzburg
Neben den üblichen Dingen, die Gott sei Dank schon Standard sind, durfte ich gleich auf der ersten Station in Würzburg predigen. Mach ich zwar nicht zum ersten Mal, aber auch nicht ständig. Außerdem kenne ich die Gemeinde da schon sehr lange und die Leute dort liegen mir daher auf eine besondere Weise am Herzen. Umso erfreuter war ich, dass nach meiner durchaus herausfordernden Predigt, viele ermutigt waren. Vor allem, weil ich mich mal wieder weit aus dem Fenster gelehnt hab und gegen die Gemeinde gewettet hab... Im Sommer war ich noch ein 2. Mal in Würzburg, ich berichte euch dann über den Ausgang der Wette :-).


Bad Kissingen
Danach war ich in Bad Kissingen. Es war sehr gesegnet auf der Straße und ich hatte viele gute Begegnungen, es gab aber ansonsten keine besonderen Vorkommnisse.


Kitzingen
Nächste Station war dann Kitzingen. Hier hatte ich wiederum die Ehre zu predigen. Auch wenn das Leben nicht immer einfach und perfekt läuft, sondern auch aus Schwierigkeiten und Problemen besteht, jammern wir in Deutschland doch immer wieder auf sehr hohem Niveau und übersehen dabei wie gesegnet wir sind. Mich selbst schließe ich nicht aus, bin ja auch nur ein Mensch. Aber ich fühle mich trotz aller Widerstände gesegnet, auch weil Gott mir dies immer wieder zeigt und verdeutlicht. Genau darum war mein Predigtthema auch „Was ist Segen, und wie äußert sich Segen in unserem Leben“. Ich kann nur sagen, es war sehr gesegnet. :)


Chemnitz
Als nächstes gings dann los in den Osten nach Chemnitz. Ach ja, was soll ich sagen, jeder Straßenmusiker, Bettler, usw. hat gemacht, was er wollte und keinen hat es interessiert, dass sich keiner an die Regeln gehalten hat. Der wilde Osten halt! Da ich dadurch keine Möglichkeit hatte zu spielen und ich auch so den Eindruck hatte, dass momentan alle mit dem Thema „Kulturhauptstadt 2025“ beschäftigt waren und deswegen alles andere erst mal in den Hintergrund getreten ist. Also bin ich mit 200 € Miesen eine Woche später in Bautzen angekommen. „Außer Spesen nix gewesen!“ Aber wisst ihr, das gehört auch dazu. Ist vielleicht einfach noch nicht dran...


Bautzen
In Bautzen bin ich die letzten Jahre schon ein paar Mal gewesen, und da ich immer möglichst breit um Unterstützung werben möchte (wofür erzähle ich euch später noch), habe ich hier mit einer weiteren Gemeinde Kontakt aufgenommen und wurde prompt gebeten, die Predigt zu halten. In dieser Predigt habe ich dazu aufgerufen und motiviert als Christen sichtbarer im Alltag zu sein, und auch warum. Außerdem hatte ich im Laufe der Woche die Möglichkeit meinen Dienst in verschiedenen Formaten und Gemeinden vorzustellen und um Unterstützung für den nächsten Besuch zu werben. Nach einer sehr gesegneten Woche bin ich dann zum ersten Mal überhaupt nach Cottbus gefahren.


Cottbus
Hier hatte ich die Möglichkeit meinen Dienst in gleich drei Gemeinden vorzustellen und auch die Straße zu spielen. Es ist immer wieder interessant, wie jede Stadt so ihre Eigenheiten hat. In Cottbus war mir aufgefallen, dass die Leute sehr vorsichtig sind. Das beste Beispiel dafür war der Mann mit der blauen Jacke. Dieser Mann war mir aufgefallen, weil er mir am Dienstag mit einem Abstand von 20 Metern ne halbe Stunde zugehört hat und am Mittwoch dann das gleiche Spiel mit 15 Metern Abstand. Immer skeptisch, aber interessiert. Donnerstag mit nur noch 10 Metern und Freitag ist er bei Regen bis auf 5 Meter an mich ran gekommen, weil ich überdacht gesessen hab. Ich hab wie gewohnt weitergespielt und während einer Pause ist es dann zum Gespräch gekommen. Er fragte mich, warum ich Dinge wie „Der Herr segne dich“ singe. Ich sagte ihm, dass ich Christ bin und die Leute um mich herum mit meiner Musik segnen möchte. Er war ganz erstaunt und fragte wiederum, warum? So kam es zu einem längeren Gespräch und am Ende fragte ich ihn, ob ich ihn noch segnen und einladen dürfte. Er hat beides angenommen mit dem Kommentar „aber nur, weil du glaubwürdig bist“. Ein ähnlich vorsichtiges Verhalten ist mir bei vielen Leuten die Woche über aufgefallen. Also auch hier noch viel Arbeit, ich komme wieder.


Das war dann auch schon die 1. Tour.

1. Sommertour


Nach einer kurzen und sehr turbulenten Pause Zuhause, ging es nach 4 Wochen wieder los.
Da es meiner Frau während der Pause nicht so gut ging, musste ich die erste Station in Rostock leider absagen. Daher war die erste Station Wismar.


Wismar
In Wismar bin ich auch schon ein paar Jahre unterwegs und kenne daher auch schon ein paar Gemeinden. Hier hatte ich die Möglichkeit den neuen Pastor meiner langjährigen Gastgemeinde kennen zu lernen. Nach einer sehr gesegneten Woche mit vielen Gesprächen und Gebeten auf der Straße habe ich dann auch gleich einen 2. Besuch für den Herbst ausgemacht, da ich den Eindruck hatte, dass es auch in Wismar soweit ist, aktiver zu werden.


Rotenburg (Wümme)
In Rotenburg (Wümme) bin ich auch schon ein paar Mal gewesen und habe hier auch immer wieder gute Erfahrungen gemacht. Auch diesmal hatte ich wieder eine gute Woche auf der Straße. Leider musste ich feststellen, dass Rotenburg für künftige Besuche nicht so interessant ist, wie ich dachte. So konnten die Gemeinden mit meinem Dienst wohl doch nicht wirklich etwas anfangen, daher hab ich aufgrund mangelnder Unterstützung entschieden, meinen Fokus in Zukunft eher auf andere Städte zu legen. Aber vielleicht kommt das ja noch.


Emden
Danach ging es nach Emden. Auch hier bin ich seit ein paar Jahren regelmäßig zu Besuch und war in einer Gemeinde zum Predigen und Vorstellen meines Dienstes eingeladen. Dies ist eine von drei Gemeinden, mit denen ich in Emden in Kontakt bin. Was ich in Emden immer wieder besonders finde, ist, dass alle Gemeinden wirklich gut zusammenarbeiten und ihre Ressourcen zur Verfügung stellen. So habe ich die Gästewohnung der einen Gemeinde nutzen können, um in einer anderen zu predigen. Da für den Herbst schon ein weiterer Besuch in Emden geplant war, um die Dinge für nächstes Jahr voran zu treiben, habe ich auch hier schon um Unterstützung geworben (wie gesagt, am Ende löse ich das Rätsel auf, was nächstes Jahr noch kommt...).


Buxtehude
Die letzte Station auf dieser Tour war dann schon Buxtehude. Da ich noch nie in Buxtehude war, habe ich mich hier erstmal orientiert und die neue Fußgängerzone genossen. Ich hatte eine richtig gute Zeit auf der Straße mit vielen bewegenden Begegnungen. Außerdem hatte ich die Möglichkeit in einer Gemeinde den Lobpreis im Gottesdienst zu leiten und meinen Dienst vorzustellen. Die Reaktionen hinterher ermutigen mich nächstes Jahr wieder zu kommen und auch hier mit der Unterstützung der Gemeinden missionarische Aktionen zu planen und durchzuführen.


Das war dann auch schon die 2. Tour! Nach einer sehr kurzen & stressigen Pause, in der ich mich um familiäre Dinge kümmern musste, ging es dann 3 Wochen später auch schon wieder los.


2. Sommertour


Würzburg
Wie vorher schon berichtet, war ich im Frühjahr schon einmal in Würzburg und hatte da die Ehre zu predigen. Da ich wusste, dass ich im Sommer wieder bei „Church under the Bridge“ predigen durfte, hatte ich der Gemeinde letztes Mal nach der Predigt eine Wette angeboten. In dieser ging es darum, wer in dieser Woche mehr Leute zu Church under the Bridge einlädt - entweder ich, während meiner Woche auf der Straße oder die Gemeindemitglieder in ihrem Alltag. Folgendes war der jeweilige Wetteinsatz: wenn ich gewinne, dann werde ich eine Woche lang mittags verköstigt; wenn die Gemeinde gewinnt, bediene ich nach dem Gottesdienst den Grill (denn letztes Mal hat sich dafür keiner gefunden ;-). Ziel der Wette war es, sowohl die Gemeinde als auch mich zu motivieren, diese super Möglichkeit zu nutzen, um Freunde oder Bekannte zu einem Openair-Gottesdienst mit anschließendem gemeinschaftlichen Grillen im Grünen einzuladen.
Folgerichtig habe ich auch eine evangelistische Predigt gehalten. Ich persönlich denke, dass es unsere Pflicht ist, den Leuten um uns herum zu erzählen, was Jesus Gutes für uns getan hat und dies nicht zurück zu halten.
Ich habe meine Wette zwar mit 4:1 verloren, aber das war mir egal, denn schließlich haben 5 Leute die frohe Botschaft gehört, die sonst vermutlich nicht da gewesen wären. Nach dem Gottesdienst hatte ich noch die Möglichkeit mich mit ein paar Gästen zu unterhalten, für sie zu beten und sie zu segnen. Ach ja und da war ja noch was! Da ich meine Wette verloren hatte, hatte ich ja noch die Ehre zu Grillen. Glücklicherweise war die Gemeinde ein guter Gewinner und hat mich damit nicht allein gelassen. ;)


Bad Kissingen
Dann ging es nochmal nach Bad Kissingen. Hier komme ich immer wieder gerne her, weil ich hier meine Kriegskasse füllen kann. Soll heißen, hier habe ich immer überdurchschnittlich gutes Geld auf der Straße verdient. Da ich schon seit 8 Jahren zweimal im Jahr in Bad Kissingen bin, habe ich hier auch immer wieder gute Begegnungen und Gespräche mit Leuten, die mich mittlerweile kennen.


Kitzingen
So, next stop war Kitzingen... Hier hatte ich mit den Tanzgruppen von zwei Gemeinden eine Einladungsaktion in der Fußgängerzone geplant. Ich wollte Livemusik spielen, während ein Flaggentanz-Team und ein Ausdruckstanz-Team eine Choreographie dazu aufführen sollten. Parallel dazu wollten wir zu den Gottesdiensten einladen. Doch leider ist daraus nix geworden, weil wir die richtigen Genehmigungen nicht bekommen haben. Im Nachhinein weiß ich, dass die Kommunikation nicht optimal war, und als ich dann vor Ort war, war es zu spät gewesen noch was zu retten. Aber ich hoffe, auf einen neuen Versuch im nächsten Jahr! Denn immerhin habe ich jetzt alle Infos, die ich brauche, damit es nächstes Jahr nicht wieder so ein Planungschaos gibt. Ab und zu muss man halt Fehler machen, um was zu lernen. Nächstes mal machen wir es besser!


Gotha
So, ihr seht es schon, es geht wieder in den Osten. In Gotha war ich dieses Jahr zum ersten Mal. Da die Gemeinde, in der ich zu Besuch war, eine Seminarwoche hatte, konnte ich mich relativ unabhängig in der Stadt bewegen. Die Fußgängerzone war ganz nett und ich hatte auch direkt ein paar sehr gute Gespräche. Der Pastor meiner Gastgemeindehatte mich mit einer Stadtteilmission in Kontakt gebracht. Nach einem gemeinsamen Frühstück in deren Räumlichkeiten, die direkt am größten sozialen Brennpunkt Gothas, dem Coburger Platz, liegen, haben wir eine Runde in dieser Nachbarschaft gemacht. Das müsst ihr euch in etwa so vorstellen: auf den ersten Blick sieht man, dass Alkohol und Drogen ein ganz großes Problem dort darstellen. Ich habe 10 Jahre in Hamburg gelebt und schon so einiges diesbezüglich erlebt, aber so offensichtlich habe ich es selten gesehen. Es war wohl so schlimm, dass man den gesamten Coburger Platz unter Alkoholverbot gestellt und direkt daneben ein Büro des Ordnungsamtes eingerichtet hat. Nach der Platzbegehung haben wir dann vereinbart, dass wir Samstagnachmittag mit Livemusik, Kaffee und Tee auf dem Coburger Platz sichtbar sein und von Gott berichten wollen.
Als ich dann am Samstagnachmittag angekommen bin, war genau das eingetroffen, was ich befürchtet hatte: der halbe Platz war voll mit gut angetrunkenen Menschen, denn das Ordnungsamt hatte samstags nicht geöffnet und konnte so das Alkoholverbot natürlich nicht durchsetzen. Nachdem ich mir nen Kaffee geholt hatte, bin ich dann zum Treffpunkt gegangen und habe da schon mitbekommen, dass eine sehr aggressive Grundstimmung vorherrschte. Ich war echt am Überlegen das Ganze abzubrechen, denn aus Erfahrung weiß ich, was Alkohol bei Menschen bewirken kann. Aber dann habe ich mich entschieden, es trotzdem durchzuziehen. In der Fußgängerzone verändert sich ja schließlich auch regelmäßig die Atmosphäre, wenn ich spiele. Also hab ich mich mit den Leuten von der Stadtteilmission abgesprochen und sie noch mal kurz gebrieft. Ich hab dann erstmal alleine angefangen zu spielen, und schon beim Aufbauen fingen die Leute an mich zu bepöbeln, aber das war mir egal. Ich fing also an zu spielen und merkte relativ schnell, dass die Situation sich entspannte, die Leute ruhiger wurden und vor allem, dass alle friedlich blieben. Daraufhin hab ich den Mitarbeitern der Stadtmission ein Zeichen gegeben, dass sie die Bänke und die Getränke rausholen können. In den folgenden 2 Stunden hatten wir dann ne richtig gesegnete Zeit, es sind immer mehr Leute aus der Nachbarschaft dazu gekommen und wir hatten richtig gute Gespräche. Nach und nach sind auch die angetrunkenen Leute rübergekommen und wir hatten so eine gute Gemeinschaft, dass sie uns sogar ihren Schnaps angeboten haben. Unter diesen Angetrunkenen war auch ein stadtweit gefürchteter Nazi und Gewalttäter. Erstaunlicherweise saß dieser, obwohl stark alkoholisiert, 2m neben mir und war lammfromm, fast so, als ob er Friede für seine Seele gefunden hat. Es war echt ein außergewöhnlicher Nachmittag, an dem wir Gottes Liebe für diese schwierige Nachbarschaft sichtbar machen konnten. Halleluja!!! Da die Gemeinde, bei der ich zu Gast war, nächstes Jahr 125-jähriges Jubiläum hat, haben wir direkt abgesprochen, dass ich nächstes Jahr wiederkomme. Ein durch und durch vielversprechender Erstbesuch.


Gera
Als letzte Station auf dieser Tour war ich dann noch in Gera. Auch hier bin ich zum ersten Mal gewesen. Durch außergewöhnlich gute Zusammenarbeit der Gemeinden in der ev. Allianz wurde im Vorfeld ein Missionsabend organisiert, bei dem ich mich und meinen Dienst direkt vorstellen konnte. Was mich besonders motiviert hat, ist, dass Leute aus den Gemeinden mit auf die Straße gekommen sind, um einzuladen. Da es keine Einladungen gab, hat sich eine Person die Mühe gemacht, einen ganz einfachen Zettel zu schreiben, auf dem Adresse und Uhrzeit des Gottesdienstes drauf standen. Leider konnte ich aufgrund des Wetters nicht so viel spielen wie ich wollte, aber ich bin doch motiviert wieder zu kommen, weil ich das Gefühl habe, dass Gott hier noch was am Vorbereiten ist.


Nach dieser Tour hatte ich jetzt erstmals ne längere Tourpause von 6 Wochen, die ich auch echt gebraucht habe. Nachdem ich ne gute Zeit mit der Familie hatte und wieder ein bisschen aufgetankt habe, ging es auch schon wieder los auf die letzte Tour für dieses Jahr.


Herbsttour


Rostock
Eigentlich wollte ich ja im Sommer schon nach Rostock, dies musste ich damals allerdings absagen, da meine Frau krank geworden war und ich Zuhause gebraucht wurde. Aber aufgeschoben, ist nicht aufgehoben, also jetzt der 2. Anlauf. Auch wenn Rostock gleich in der “Nachbarschaft“ ist, bin ich noch nie hier gewesen. In Rostock ist nicht wirklich was besonderes passiert. Da es eine Musikhochschule in Rostock gibt, ist es auf der Straße für mich recht schwierig gewesen. Ich wusste vorher schon, dass ich in der Gemeinde keine Rolle spielen sollte, habe mich allerdings mit dem Pastor einer anderen Gemeinde getroffen und konnte ihm meinen Dienst näher bringen. Nächstes Jahr bin ich dann im Februar im Gottesdienst, um meinen Dienst vorzustellen, Unterstützer zu suchen und zu predigen. Ich bin mal gespannt, was sich hier noch entwickeln wird.


Emden
So, danach ging es nochmal nach Emden. Wie vorher schon erwähnt, war dieser Besuch schon länger angedacht, um konkret Pläne für nächstes Jahr zu schmieden. Ich habe das Ehepaar Bless bei dem ich in dieser Woche gewohnt habe gebeten einen Gastbeitrag zu schreiben.


Besuchsbericht Martin Weiß in Emden


Montag 18.September


Martin Weiß, ein mir bis dahin unbekannter Christ und Straßenmusiker, kommt um
16:30Uhr im Emder Hauptbahnhof an. Nein, um 17:30! - der Deutschen Bahn sei es
verziehen. Ich erspähe einen jungen Mann am Ausgang des Bahnhofs mit einer Gitarre
auf dem Rücken. Das muss er sein! Und, er ist es!!


Die ersten Sätze: Fragen, wie war die Fahrt? Wie geht es der Familie ?Und dann schon
die Frage : „Martin, was ist deine Passion ?“ Die spontane Antwort war durchaus
beeindruckend. “Mein Job für Jesus ist es, dem Teufel noch ein paar Seelen von der
Schippe holen!“
So hatte das bis jetzt auch noch keiner von meinen Mitchristen ausgedrückt.
Immerhin, das Ziel war klar, Martin hatte einen Auftrag und der war spannend!


In den nächsten Tagen lernten wir uns besser kennen, tauschten uns über Glauben,
Familie und Gottes Auftrag aus.
„Gehet hin und verkündigt“,das war das Motto von Martin.
Eine gute Lobpreis Band, eine gute Predigt im Gottesdienst - alles gut ,aber nur
das ,ohne die gute Botschaft des Evangeliums für die Welt und die verlorenen Menschen
einfach unvollständig, und eines wesentlichen Bestandteils beraubt!


Dann kam Martins eigentliche Vision.


Ich möchte zu den Menschen gehen in die Kneipen und Gaststätten dieser Welt.
Ein christlicher Stammtisch in regelmäßigen Abständen, wo die Menschen Antworten von
lebendigen Christen auf ihre drängenden Lebensfragen erhalten können. Sie kommen
nicht zu uns, ...das tun sie in der Regel nie, sondern wir gehen zu ihnen da wo sie sind.
Am besten machen wir das als Projekt mit mehren Ortsgemeinden/ Kirchen zusammen -
so Martins Idee.


Also gut,Gespräche mit der Leitung der EFG ,dem Jesus Zentrum und Pier 29 drei
Freikirchen aus Emden.


Wer macht mit? das war die Fragestellung .Wir brauchen Beter im Hintergrund !
Verstanden!Wenn man schon dahin will wo es etwas rauher zugeht ,sollte Jesus auch da
sein ,weil er uns hilft ,leitet und beschützt .


Ok.Martin..was machen wir als nächstes ?


Wir gehen in die Kneipen und fragen ob ich ein „Solo Konzert“ im Sommer „2024“ geben
darf grundsätzlich,überhaupt, Ansprechpartner finden und was man sonst noch alles in
Erfahrung bringen kann.


„Kommst du mit?“ Ich hörte die Stimme von Martin und zuckte ein bisschen zusammen.
„Also lieber nicht so gern .“ hörte ich mich sagen „weißt du, ich bin nicht so der
Kneipentyp.“


Die Enttäuschung war greifbar .Pause...also Martin, ich komme mit. Ich frage meinen
Freund Theo ob er mit kommt und dann gehen wir zu dritt. Theo ,mein Freund ,der Jesus
erst im Alter von 62 gefunden hat oder Jesus Ihn, war jedenfalls Feuer und Flamme!


Also los und rein in die Kneipen dieser Welt. Wir trinken etwas,Martin stellt sich und seine
Idee vor und man staune ,keine brüske Ablehnung! Der liebe Martin trifft wohl den rechten
Ton und bekommt Kontaktadressen ,Tel. Nr. und alles was er sich für das Erste wünscht.
Super! Der gute Martin strahlt ein bisschen von Innen, hat er doch so nebenbei ein
Zeugnis gegeben und einen Mitmenschen zum Gottesdienst eingeladen.


Der Sonntag:
Gottesdienst bei Pier 29.
Martin gibt ein kurzes Zeugnis und berichtet von seiner Vision. Anschliessend gibt es
Kaffee und Kuchen im Gemeindegarten mit Lobpreisliedern von Martin.


Eine schöne Zeit geht zu Ende. Gute Gemeinschaft und ein neuer Ansatz Gottes Liebe,
die gute Botschaft von Jesus in die Welt zu bringen wurde geboren.
Oder wie Martin sagen würde:
„Wir wollen doch dem Teufel noch ein paar Menschen von der Schippe holen!“


Lieber Martin,
deine Gastfamilie: Conny und Elle ,aus dem Herzen Ostfrieslands wünschen Dir und
deiner Familie Gottes Segen ,gutes Gelingen, Menschen die dich lieben und deine Arbeit
unterstützen.


Jesus Christus spricht: Ich bin der Weg ,die Wahrheit und das Leben, niemand kommt
zum Vater als nur durch mich! Joh.14 Vers 6


Wismar
In Wismar hab ich mich bei einer weiteren Gemeinde vorgestellt und um Unterstützung für folgende Projekte geworben. So haben wir für nächstes Jahr auch einen Planungs- und Vorbereitungsbesuch geplant, da auch hier in Wismar mittlerweile 3 Gemeinden mit an Bord sind. Gott bereitet so viele gute Sachen vor, und ich bin so aufgeregt und begeistert, dass ich mittendrin sein darf, während sich sein Plan vor mir oder besser gesagt vor uns entfaltet. Nach jahrelanger Vorbereitung habe ich das Gefühl, dass es nächstes Jahr langsam richtig losgeht.
In Wismar habe ich natürlich auch die Straße gespielt. Es ist echt erstaunlich wie ähnlich es doch überall ist! Nach einer Weile kennen die Leute mich und ich kann dadurch immer wieder gute und offene Gespräche über meinen Glauben und mein Leben haben.
Dann ging es auch schon zur letzten Station für dieses Jahr.


Zeven
So, da sind wir auch schon auf der Zielgeraden. Da ich in Zeven groß geworden bin und das ganze Jahr über das Gefühl hatte, dass es nächstes Jahr erst richtig losgeht, habe ich die Woche in Zeven genutzt, um das Programm für nächstes Jahr auszuarbeiten. Wie im Vorfeld abgesprochen, habe ich am Samstag in der Gemeinde mein neues Programm uraufgeführt. Ich glaube, dass ich an meinen Aufgaben wachse, daher fand ich es passend dieses neue Konzept hier in Zeven zu präsentieren.


So, das war mein Tour-Jahr 2023!


Ausblick auf nächstes Jahr


Jetzt will ich euch aber nicht länger auf die Folter spannen. Wie ihr vielleicht gemerkt habt, lag der Fokus dieses Jahr ganz stark auf der Vorbereitung, und vielleicht ahnt ihr ja auch schon, worauf...
Seit Gott mich in meinen Dienst berufen hat, träume ich davon, das Wort Gottes zu den Leuten zu bringen, und zwar in ihre Lebensräume. Wie z.B. in eine Kneipe, soziale Brennpunkte oder auch Freizeitvereine oder Stadt- und Straßenfeste. Im Laufe der letzten Jahre hatte ich den Eindruck, dass wir Christen immer erwarten, dass die Leute zu uns bzw. zu Jesus kommen. Aber das funktioniert in den seltensten Fällen! Es steht ja schließlich nicht umsonst geschrieben „geht hinaus in die Welt“. ;) Jesus ist ja schließlich auch zu uns gekommen, und ich habe festgestellt, dass die Leute gar nicht so anti sind, wenn man ihnen begegnet, wo sie sind.

Ich hab jedoch relativ schnell heraus gefunden, dass ich hierfür eure Unterstützung brauche, sowohl logistischer und organisatorischer Art, aber auch Personen, die mitgehen, dafür beten und auch bereit sind, Interessierte weiter zu begleiten. Das ist auch der Grund, warum ich in den letzten 5 Jahren angefangen habe, durch wiederkehrende Besuche ein breites Netzwerk aufzubauen und mich bei möglichst vielen Leuten mit meinem Anliegen vorzustellen und um Unterstützer zu werben.
Sodass, wenn es losgehen soll, auch losgehen kann. In diesem Jahr war es dann soweit, dass es losgehen kann. Daher habe ich auch angefangen, mich überall recht weit aus dem Fenster zu lehnen und hab für nächstes Jahr die ersten Kneipenauftritte angekündigt. Ich hatte vor ein paar Jahren schon mal ein Kneipenprogramm, dieses war jedoch eher von Christen für Christen. Das wollte ich gerne ändern, deshalb habe ich mich in Zeven auch daran gemacht, ein neues Programm zu schreiben. Von Christen für „noch“ Nicht-Christen, sodass auch jemand, der mit Gott nix am Hut hat, versteht, warum es eine gute Idee ist, sich auf den Weg mit Jesus zu machen.


Über folgenden Link könnt ihr euch das Grundkonzept ja einmal anschauen, dies ist wie gesagt, in einer Gemeinde aufgenommen und zeigt nur das Grundkonzept. Da jede Kneipe anders ist, werde ich das Programm immer wieder individuell anpassen. Aber so bekommt ihr zumindest mal ne Idee.


https://youtu.be/1GuCDb0eYFc


Zu solchen Abenden könnt ihr natürlich auch eure Freunde auf ein Bier mit Jesus einladen. Ich freue mich besonders, da ich schon viele Vorschläge und Eigeninitiativen bekommen habe, sodass ich mir sicher bin, dass im nächsten Jahr große Dinge im Namen des Herrn passieren. Wenn ihr noch Vorschläge habt, dann könnt ihr euch gerne melden.
Meine Aufgabe für den Winter ist es jetzt, das alles planend vorzubereiten und unter einen Hut zu bekommen. Mal sehen, was ich in den letzten Jahren gelernt habe ;-).


Bitte betet für Führung und Leitung für die anstehenden Planungen und die Veranstaltungen selbst, und bringt euch auch praktisch mit ein! Wenn ihr wissen wollt, wie ihr das tun könnt, dann fragt mich einfach. Ich werde dies auch tun, wenn ich konkrete Anfragen habe. 


Ihr seht also, es steht ne Menge Arbeit an! 


Zur Wahrheit gehört allerdings auch, dass dies alles Geld kostet. Damit es weitergehen kann, sind wir auch zukünftig auf Spenden angewiesen. Wenn ihr also unseren Dienst unterstützen wollt, könnt ihr dies gerne auf finanziellem Wege tun, und zwar auf folgendes Konto:


Spendenkonto
Martin Weiss
IBAN.: DE88 1001 0010 0329 1731 24
BIC.: PBNKDEFF


Wir freuen uns über jeden Euro, ganz besonders jedoch über regelmäßige Beträge, da wir dadurch auch mehr Sicherheit haben.


Auf diesem Wege noch einmal vielen, vielen Dank an unsere treuen Unterstützer!!! Ohne eure Gebete, Anregungen, praktische und finanzielle Unterstützung wäre dies alles in 2023 nicht möglich gewesen!